
Die Stadtpfarrkirche zum heiligen Veit (seit dem 18. Jahrhundert auch Heilige Dreifaltigkeit) ist eine dreischiffige spätromanische Pfeilerbasilika des 12. und frühen 13. Jahrhunderts mit einem östlichen Chorturm, an den vermutlich eine halbkreisförmige Apsis angeschlossen war.
Das Westportal zeigt im abgestuften Gewände beiderseits je vier Säulchen mit Knospenkapitellen, ferner außen einen Blätterstab, innen Kugelreihen als Ornamente, die sich in der Bogeneinfassung entsprechend fortsetzen.
Im Bogenfeldrelief des Haupttores das Lamm Gottes zwischen Löwen und Adler und auf dem Bogenrand die Inschrift STA. RETRZ. SISTE. PEDAM. MUN. LATUR. INEDEM. FRATRIS. AMICICIA. PANDITUR. ISTA. VIA (Steh, halt ein den Schritt! Bringst du in dieses Haus dein Opfer, so wird sich dir die Liebe deines Bruders eröffnen).
Im Hirschgeweih über dem Portal tritt uns ein keltisches Symbol entgegen. Spätbarocker Frauenaltar (1752) und Florianialtar (1747) des St. Veiter Holzbildhauers Johann Pacher. An den Außenwänden der Kirche eingemauerte alte Grabsteine und Römersteine.