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Sicherheitskonzept und Auflagen für die Perchtengruppen beim Bartlumzug

36 Gruppen und rund 600 Perchten sind am 5. Dezember mit dabei. Sicherheitskonzept und Auflagen für die Perchtengruppen sollen ein schaurig-schönes und gleichzeitig sicheres Spektakel garantieren.

Wenn am 5. Dezember Kettengerassel und grauenhaftes Schreien durch die St. Veiter Innenstadt tönt, dann treiben die Bartl wieder in St. Veit/Glan ihr Unwesen. Kunstvoll geschnitzte Masken und in Fell gehüllte Gestalten erobern beim traditionellen Bartlumzug wieder die Innenstadt. Rund 600 Teilnehmer ziehen ab 19 Uhr über die Villacher Straße weiter in die Ossiacher Bundesstraße zum Schillerplatz, über den Unteren Platz bis zum St. Veiter Hauptplatz und werden die Besucher in Angst und Schrecken versetzen. 36 Gruppen aus ganz Kärnten und natürlich hauptsächlich aus St. Veit und Umgebung sind auf Einladung des Stadtmarketings der Stadt St. Veit diesmal mit dabei.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen

„Aufgrund der Vorfälle bei anderen Perchtenumzügen in Kärnten, hat bei uns die Sicherheit für Akteure und Zuschauer höchste Priorität“, sagt Bürgermeister Gerhard Mock und verweist auf intensive Gespräche mit der Exekutive und den Einsatzkräften. Insgesamt sorgen heuer knapp 100 Personen für den reibungslosen Ablauf – im Detail:

 

  • 35 Feuerwehrmänner (Begleitung des Umzugs)
  • 12 Security-Mitarbeiter
  • 6 private Straßenaufsichtsorgane
  • 13 Polizisten
  • 25 Mitarbeiter vom Roten Kreuz
  • 8 Personen Stadtgemeinde St. Veit für Organisationsablauf und Einteilung

 

Acht LKWs werden von den Organisatoren abgestellt, um die querenden Straßen entsprechend abzusichern – etwa Ossiacherstraße-Blumenhalle, Marktstraße, Waagstraße, Prinzhoferstraße, Klagenfurterstraße Völkermarkterstraße, Bahnhofstraße, Friesacher Straße.

 

Mock: „Das Sicherheitskonzept sieht auch vor, dass ein striktes Alkoholverbot vor und während des Laufes für die Gruppen gilt.“ Die Obmänner jeder Gruppe mussten dies schriftlich im Vorfeld bestätigen, ebenso gilt auch ein Pyrotechnikverbot ab der Kategorie F2. „Ebenso haben sich die Gruppen schriftlich verpflichtet, übermäßige Übergriffe auf Besucher zu unterlassen und den Anweisungen der Veranstalter und Einsatzkräfte Folge zu leisten. „Wer da nicht mitspielt, wird sofort vom Umzug ausgeschlossen. Wir wollen mit diesen Maßnahmen gewährleisten, dass alle Besucher ein schaurig-schönes und vor allem sicheres Spektakel erleben können“, so Mock weiter, der die gute Zusammenarbeit bei der Ausarbeitung des Sicherheitskonzeptes zwischen Stadtgemeinde, Exekutive und den Einsatzorganisationen hervorstreicht.

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