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Baustart im Sommer: Volksschule Hörzendorf wird um 3,3 Millionen Euro neu errichtet

Ab dem heurigen Sommer rollen beim Bewegungskindergarten die Bagger an. Neue Volksschule wartet mit Ganztageskonzept auf. Bis zu 100 Schüler können unterrichtet werden.

Eine frohe Botschaft gibt es für alle Kinder in Hörzendorf: Die auf Antrag von Liegenschaftsreferent Vzbgm. Martin Kulmer im Februar 2018 angeregten Erhebungen für einen Neubau der Volksschule Hörzendorf sind abgeschlossen. „Nun ist es fix, die Volksschule wird direkt beim Bewegungskindergarten um 3,3 Millionen Euro neu errichtet“, erklärt Kulmer. So herrscht bereits jetzt akute Platznot am Standort, die Errichtung eines Turnsaals wäre unmöglich. Kulmer: „Ebenso fehlt der Platz für individuelle Fördermaßnahmen und ausreichend dimensionierte Sanitär- und Fluchtwegbereiche sind nicht entsprechend dem heutigen Standard vorhanden.“ Auch die Verkehrssituation vor dem Schulgebäude sei ein weiteres Argument für einen neuen Standort gewesen. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht und dem jetzigen Schulstandort in Hörzendorf auf den Zahn gefühlt – mit dem eindeutigen Fazit: Ein moderner Unterricht nach dem Ganztagsschulkonzept ist hier schlicht und einfach nicht möglich. Daher lag die Idee für einen Neubau rasch auf der Hand“, ergänzt Bürgermeister Gerhard Mock.

Das Neubauprojekt

Der VS-Neubau wird im Norden anschließend an den Bewegungskindergarten in Unterbergen errichtet – in unmittelbarer Nähe zu den Trainingsplätzen bei der Jacques-Lemans-Arena. Im Westen wird ein Bewegungs- und Schlafraum für den Bewegungskindergarten errichtet. „Die bestehende Infrastruktur am neuen Standort ist optimal. Außerdem ist nur so die Umsetzung eines Ganztagsschulkonzeptes möglich, da wir hierfür die entsprechenden Flächen benötigen“, so Kulmer weiter. Nach Verhandlungen mit den Verantwortlichen des Kärntner Schulbaufonds wird bereits im heurigen Juli mit dem Neubau begonnen.

Knapp 3,3 Millionen Euro wird die Neuerrichtung kosten. „Für knapp 2,1 Millionen Euro haben wir eine Förderzusage vom Schulbaufonds“, so Kulmer. 

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