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Fröbel-Kindergarten am neuen Standort offiziell eröffnet

Neubau in der St. Veiter Lastenstraße wurde heute an die 80 Kinder übergeben. Großer Dank an die Eltern und Kindergartenpädagoginnen für ihre Geduld durch den verzögerten Bezug.

Für die Stadtgemeinde St. Veit endet mit heutigem Tag ein Odyssee, die seit dem Herbst 2016 andauert: Nach vielen Verzögerungen durch den privaten Bauträger ist heute der Fröbelkindergarten in der St. Veiter Lastenstraße offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Denn die Stadt fungiert nicht selbst als Errichter, sondern kauft den 900 Quadratmeter großen Kindergartenbereich im Erdgeschoß des Gebäudes um rund drei Millionen Euro. „Für uns ist dieses Bauprojekt ein Lehrbeispiel. Das können wir als Stadt besser, schneller und pünktlicher“, sparte Bgm. Gerhard Mock bei der heutigen Eröffnungsfeier mit den Kindern, Eltern und Kindergartenpädagoginnen nicht mit Kritik am Bauträger. Mock: „Ich bedanke mich bei allen Eltern und Betreuerinnen für ihre Geduld. Meinen technischen Mitarbeitern im Rathaus möchte ich einen ganz besonderen Dank aussprechen, ohne deren Einsatz würden wir heute noch immer auf einer Baustelle stehen.“

80 Kinder (ausgelegt ist das Gebäude auf 90 Kinder) werden seit Ende der Semesterferien in drei Kindergartengruppen einer Kindertagesstätte („Calimero“) betreut. Bei Schönwetter steht ein Außenbereich von 1850 Quadratmetern zur Verfügung.

„Damit übersiedelt auch der älteste Kindergarten St. Veits in sein neues Heim“, ist auch BÜM-Geschäftsführer Vzbgm. Martin Kulmer erfreut, dass nun die Kinder ihr neues „Zuhause“ noch den monatelangen Verzögerungen in Beschlag nehmen können. Der bisherige Fröbelkindergarten wurde im Jahr 1921 gegründet. Da der dieser Fröbelkindergarten aus seinem Stammquartier ausziehen musste, wurden die Kinder in den letzten Monaten wegen der Bauverzögerungen auf die anderen St. Veiter Kindergärten aufgeteilt. „Mit einem eigens eingerichteten Busshuttleverkehr haben wir versucht, die Unannehmlichkeiten für die Eltern so gering als möglich zu halten“, so Kulmer.

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