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Festabend für verdiente Gemeindemandatare

Ehrenzeichenverleihung der Stadt St. Veit – für ihre Verdienste rund um die Stadt St. Veit wurden ausgeschiedene Gemeinde- und Stadträte sowie Bgm. a. D. Gerhard Mock geehrt.

 

Mit Verspätung aufgrund der Pandemie hat die Stadtgemeinde gestern Abend die ausgeschiedenen Gemeinderäte, den ehemaligen Vizebürgermeister Rudolf Egger sowie Bgm. a. D. Gerhard Mock verabschiedet. Bürgermeister Ing. Martin Kulmer würdigten das Engagement der Geehrten in einem Festakt. „Die Stadt St. Veit geht sehr spärlich mit Ehrungen um. Doch heute holen wir Menschen vor den Vorhang, die etwas Besonderes für St. Veit getan haben“, betonte Kulmer zum Auftakt der Ehrungen. „Jene, die wir heute ehren, haben viele Jahre dafür gesorgt, dass wir St. Veit stetig weiterentwickeln und fit für die Zukunft machen.“ Die goldene Ehrennadel der Stadtgemeinde St. Veit konnten vier ehemalige Mandatare aus den Händen des Bürgermeisters in Empfang nehmen. Kulmer nutzte die Gelegenheit, um jedem und jeder Einzelnen persönliche Worte zum politischen Wirken mitzugeben. Goldene Ehrennadeln wurden an folgende Gemeinderäte verliehen:

  • Daniel Wieser (2015-2018)
  • Ing. Andreas Kerschbaumer (2009-2018)
  • Ing. Ferdinand Schmiedt (2015-2021)
  • Erika Plangger (2003-2021)

 

Lob, Dank und Anerkennung wurde an diesem Abend reichlich verteilt: Bürgermeister Ing. Martin Kulmer würdigte den ehemaligen Vizebürgermeister Rudolf Egger mit einem Wappenring. Rudolf Egger war ab 2009 im Gemeinderat, ab 2015 Vizebürgermeister (Ressort: Wiesenmarkt, Friedhof, Städtepartnerschaften). Ebendieser nach seiner Auszeichnung: „Für mich war es eine Ehre, der Stadt St. Veit 12 Jahre zu dienen. Ich möchte mich herzlich bei allen politischen Mitstreitern, aber auch allen St. Veiterinnen und St. Veitern bedanken.“

Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Ehrenrings und der Ehrenbürgerschaft an Bgm. a. D. Gerhard Mock. Sein Nachfolger, Bürgermeister Kulmer, betonte: „Worte und Auszeichnungen reichen für den unermüdlichen, zukunftsweisenden Einsatz von Gerhard Mock für die Lebensqualität der Menschen in St. Veit nicht aus. Es geht auf sein Wirken zurück, dass St. Veit einen Modernisierungsschub erlebte und gut aufgestellt war, als ich das Bürgermeisteramt antrat. Ich konnte eine lebenswerte Stadt übernehmen, die auf gesunden wirtschaftlichen Beinen steht, mit leistbarem Wohnraum und attraktiven Arbeitsplätzen.“

Bgm. a. D. Gerhard Mock in seiner Rede: „Ich bin sehr dankbar für diese Auszeichnung, aber ohne einen starken Gemeinderat, ohne starke Partner aus der Wirtschaft und auch ohne das Mitwirken der St. Veiter Bevölkerung wären die Erfolge der letzten Jahrzehnte so nicht möglich gewesen.“ Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft ist die höchste Auszeichnung, die eine Gemeinde vornehmen kann. Ob diese höchste Auszeichnung verliehen wird, liegt ausschließlich in den Händen des Gemeinderates, der sie mit einer ¾ Mehrheit beschließen muss. Die Stadtgemeinde St. Veit hat diese Ehrung seit 1935 erst viermal vorgenommen.

  • April 1935 – Ludwig Hülgerth, Landeshauptmann von Kärnten
  • November 1935 – Otto von Habsburg
  • September 1948 – Bundespräsident Dr. Karl Renner
  • März 1950 – Alt-Bgm. Leopold Polanz (Geschenkring der Stadt)

 

Den Gratulantinnen und Gratulanten schloss sich auch LHStv.(in) Dr. Beate Prettner an: „Ich kann nur allen ausgeschiedenen Gemeindemandataren und natürlich auch Bgm. a. D. Gerhard Mock herzlich für Ihren Einsatz danken, der maßgeblich dafür war, in welche wunderbare Richtung sich die Stadt St. Veit entwickelt hat.“
Die EMV-Stadtkapelle St. Veit, die Bürgerliche Trabantengarde St. Veit und die St. Veiter Bürger-Goldhauben-Frauen sorgten für einen ehrwürdigen Rahmen der Veranstaltung in der Blumenhalle.

 

Am Bild: St. Veit Bgm. a. D. Gerhard Mock, Bgm. Ing. Martin Kulmer, ehem. Vizebürgermeister Rudolf Egger