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St. Veit ist Wegbereiter im Städtebau

Großes Aufsehen rund um den städtebaulichen Wettbewerb für die Villacher Vorstadt - nahezu 40 Architektinnen und Ziviltechnikerlnnen haben bereits kurz nach dem Start der Ausschreibung ihr Interesse bekundet.

Städtebaulicher Wettbewerb Bgm. Kulmer und Vzbgm. Radaelli mit Modell

Bürgermeister Kulmer und Vizebürgermeisterin Radaelli

Die Herzogstadt hat in Kooperation mit dem Land Kärnten für den Bereich der Villacher Vorstadt einen städtebaulichen Wettbewerb ausgeschrieben. Das Ergebnis des Wettbewerbs bildet die Grundlage für das integrierte Flächenwidmungs- und Bebauungsplanverfahren zur zukünftigen Stadtteilentwicklung der Villacher Vorstadt. Es geht um 13 Grundstücke von acht Grundstückseigentümern im Ausmaß von insgesamt 5,5 Hektar.

Beim Lückenschluss zwischen Traditionsgärtnerei Sattler und Millenniumspark möchte die Stadt das Potenzial voll ausschöpfen und spielt mit dem städtebaulichen Wettbewerb den Ball an die Experten auf diesem Gebiet weiter: Gefragt sind zukunftsweisende Ansätze, bei denen Reihen- und Stadthäuser sowie Geschosswohnbau mit Geschäfts- und Freiflächen und einem durchdachten Mobilitätskonzept aufeinander abgestimmt sind. Mit erneuerbarer Energie soll der Status als Sonnenstadt weiter gewahrt bleiben.

Bürgermeister Martin Kulmer schildert: „Unser Wettbewerb ist ein in Kärnten einzigartiges Projekt und bildet die Grundlage für weitere Planungsschritte. Ziel der Ausschreibung ist es, die innovativsten Lösungen zur Schaffung von Wohnraum zu finden – für alle Generationen, Familien, Singles und Senioren.“ Er steht bei der Stadtplanung in St. Veit vor einer Herausforderung: „Im Kerngebiet der Stadt gibt es nur wenige Freiflächen. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist jedoch groß.“ Abgabetermin für Pläne und Modelle ist Mitte April, dann entscheidet die Jury über die Siegerprojekte.