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„Villacher Vorstadt“ nimmt Formen an

Insgesamt 15 Architekturbüros haben sich am Städtebaulichen Wettbewerb der Stadt St. Veit für die „Villacher Vorstadt“ beteiligt. Die Sieger stehen fest.

Das Gewinner-Modell vom Städtebaulichen Wettbewerb

Die Architekten Florian Anzenberger und Eva Rubin, Bgm. Martin Kulmer, Elias Molitschnig (Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 3) und der St. Veiter Bauamtsleiter Johann Staudacher-Allmann mit dem Modell für die Entwicklung der Villacher Vorstadt.

Kürzlich hat das von der Stadt St. Veit eingesetzte Preisgericht getagt, um die große Bandbreite der aus weiten Teilen Österreichs eingereichten Entwürfe unter die Lupe zu nehmen, zu diskutieren und letztlich zu entscheiden. Erst nach der Entscheidung und Feststellung der Preisträger wurde die Anonymität der einreichenden Büros aufgehoben. Die GewinnerInnen:

1. PLATZ
Architekturbüro Mag. Arch. Eva Rubin, 9020 Klagenfurt
MitarbeiterInnen: DI Florian Anzenberger, DI Johanna Kavalar

2. PLATZ
BELT | DI Arch. Bernhard Luthringshausen, 1060 Wien
Teilnehmergemeinschaft: Winkler Landschaftsarchitektur, 9871 Seeboden
MitarbeiterInnen: DI Evelyn Temmel

3. PLATZ
Architekturhaus Wiener Straße ZT Gmbh – Arch ZT DI Hubert Rieß, 8020 Graz
Teilnehmergemeinschaft: Arch ZT DI Winfried Pichorner, 9300 St.Veit/Glan, Arch ZT MSC Gordon Selbach, 1020 Wien
MitarbeiterInnen: DI Andreas Maximilian Arndt, DI Barbara Burgstaller-Heier

Ausstellung bis 12. Mai

Das Ergebnis des kärntenweit einzigartigen Wettbewerbs bildet die Grundlage für das integrierte Flächenwidmungs- und Bebauungsplanverfahren zur zukünftigen Stadtteilentwicklung der Villacher Vorstadt. Es geht um 13 Grundstücke von acht Grundstückseigentümern im Ausmaß von insgesamt 5,5 Hektar. „Wir haben viele spannende und hochwertige Entwürfe gesehen. Ich freue mich über das Ergebnis und darüber, dass die Gewinnerin in St. Veit keine Unbekannte ist: Die Architektin Eva Rubin hat auch die im Jahr 2020 eröffnete Volksschule Hörzendorf geplant“, sagt Bürgermeister Martin Kulmer. Der Siegerentwurf ergibt durch die durchdachte Schaffung neuen Wohnraums ein stimmiges Gesamtkonzept. „Reihen- und Stadthäuser sowie Geschosswohnbau mit Geschäfts- und Freiflächen und einem durchdachten Mobilitätskonzept: Platz für Grün- und Freiflächen, Mobilität der Zukunft und die schrittweise Entwicklungsmöglichkeit waren neben der städtebaulichen Qualität die zentralen Punkte, nach denen das Preisgericht die Entwürfe beurteilt hat“, erklärt das Stadtoberhaupt.

Das Preisgericht bestand aus fünf FachjurorInnen, Vertretern der Stadt sowie Bürgermeister Martin Kulmer. Alle eingereichten Entwürfe inklusive Projektbeschreibung sind ab sofort bis 12. Mai 2022 für die Öffentlichkeit im Rathaushof ausgestellt und öffentlich zugänglich. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr.